48 Stunden in Shanghai

Shanghai, eine Stadt der Superlative. Ich beschreibe meine ersten 48 Stunden in der 24 Million Menschen Stadt.

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Sonniger Tag und die beeindruckende Skyline, was braucht man mehr.

Ich schreibe diesen Bericht gerade im Zug von Shanghai nach JiaShan. 2 Tage Millionenstadt liegen jetzt hinter mir. Was soll sich sagen, es war einfach nur gigantisch. Die Dimensionen einer solchen Weltmetropole kann man sich einfach nicht vorstellen, man muss dort gewesen sein.

Fast so gut wie das Fränkische!

Ich hatte das große Glück, bei einem Arbeitskollegen unterzukommen, der schon seit fast 10 Jahren in Shanghai ,und ganz China, lebt und arbeitet. Er ist quasi der persönliche Stadtguide für jeden seiner Kollegen. Danke nochmal, dass du mich aufgenommen hast 🙂.

Mit dem Schnellzug in die Großstadt

Gestartet haben meine „48 Stunden in Shanghai“ mit einer 23 minütigen Zugfahrt von JiaShan nach Shanghai, welche durch eine rasante Fahrt mit der U-Bahnlinie 10 abgeschlossen wurde. Dort habe ich mich dann mit meinem Kollegen bzw. meinem persönlichen Guide, getroffen.

Ein Selfie mit der Skyline.

Der berühmte erste Eindruck war einfach unglaublich überwältigend. Der Bub vom Land war plötzlich Teil einer Megacity. Nachdem ich mich einigermaßen an die neue Umgebung gewöhnt hatte, sind wir zu einer typischen Sightseeingtour aufgebrochen. Mit der U-Bahn ging es dann los in Richtung Peoples Square, einem der Hotspots in Shanghai, auf dem man sich fast wie in einer westlichen Großstadt fühlt. Über einen Heiratsmarkt, auf dem Eltern ihre Männlein und Weiblein anbieten, ging es zum berühmt berüchtigten Bund oder auch Waitan, von welchem man die atemberaubende Skyline von Shanghai betrachten und genießen kann.

Die Shanghaier Skyline mal ganz anders.

Wir hatten „Glück“, dass ein starkes Gewitter im Anmarsch war, so war es hier relativ menschenleer. Wir beschlossen erst einmal auch in die Wohnung zu flüchten, um nicht nass zu werden. Das Gewitter, welches sich mit Blitz und Donner angekündigt hatte, löste sich am frühen Abend allerdings in Wohlwollen auf, sodass wir wieder in die Stadt zurück kehren konnten. Zuerst waren wir bei den drei berühmten Wolkenkratzern von Shanghai, ehe wir einen Abstecher in ein Hooters, welches früher von seiner Freundin gemanagt worden war und in ganz China eher den ruf eines Familienrestaurants hat, machten, um dann den Abend mit einem Terranyaki einzuleiten. Die Nacht verbrachten wir in einigen Bars, unter anderem in der Shanghai Brewery.

Japanischer Fisch in Shanghai – Sehr gut!

Shoppen auf dem Fakemarkt

Da der Samstag erst spät sein Ende gefunden hatte, gingen wir den Sonntag etwas langsamer an. Um der Shanghaier Hitze etwas zu entkommen, beschlossen wir, mit der U-Bahn zu dem bekanntesten Fakemarkt in Shanghai zu fahren. Es gab einfach alles. Der Preis stimmte, man konnte gut handeln, und auch die Qualität war um einiges besser als ich es gewohnt war. Die letzten Stunden, bevor ich den oben besagten Zug nehmen musste, verbrachten wir bei einem koreanischen Barbecue. Es war wirklich klasse.

Auch wenn ich, erstmal, nur 2 Tage in Shanghai war, hat mich die Stadt schon fest in ihren Bann gezogen. Shanghai ist einfach in jeder Hinsicht extrem. Extrem groß, extrem reich, extrem arm, extrem faszinierend. Ich werde auf jeden Fall wieder kommen.

Jedem, dem sich auch nur annähernd die Chance bietet diese Weltmetropole zu besuchen, sei gesagt, MACH ES. Shanghai ist mehr als nur einen Besuch wert.

Du willst wissen wie ich überhaupt nach Shanghai bzw. China gekommen bin?  Dann schau dir doch meinen Post, mit Qatar Airways nach Shanghai an.

Prachtvolle Tempelanlage mitten in der Megacity.
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Hi, ich bin Jonas, 19 Jahre alt und im Moment offiziell Reisender. Direkt nach dem Gymnasium an die Uni und weiter lernen bzw. studieren war einfach nicht mein Ding. Ich wollte raus und die große, weite Welt sehen. Schnell war klar, Asien soll es werden. Vielfältig, anders und auch ein bisschen billiger als der Rest des blauen Planeten. Mit meinem neuen Zuhause auf meinen Schulter, brach ich Anfang August ins Land der Mitte auf. Viele neue Eindrücke, Erlebnisse und Erfahrungen durfte ich sammeln, aber all das und noch viel mehr könnt ihr auf meinem Baby, meinem Reiseblog, travelriots.com, nachlesen. Viel Spaß!
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