Warum reise ich?

Jeder, der noch nicht wirklich viel unterwegs war, wird es wahrscheinlich überhaupt nicht nachvollziehen können. Jeder, der allerdings schon Reisender war, weiß genau wovon ich rede. Eine Hymne an das Reisen.

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Oder eine Hymne an das Reisen

Wahrscheinlich ist gerade der völlig falsche Zeitpunkt diesen Beitrag zu schreiben, da ich immer noch bis oben hin mit Endorphinen und Adrenalin vollgepumpt bin und weder auf irgendeine SEO-Optimierung achten werde, oder ob ich ein Keyword oft genug benutzt habe. Warum fragt ihr euch?
Naja, eigentlich ist es ganz einfach.

Südkorea

Der Grund ist eigentlich der, dass ich vor 2 Wochen einen Hin – und leider auch einen Rückflug nach Seoul, Südkorea, gebucht habe. Am Dienstag habe ich mich dann in ein Flugzeug in Shanghai gesetzt, nur um wenig später in Korea zu landen. Um die Nächte nicht auf der Straße zu verbringen, habe ich über AirBnB ein Zimmer in einem echt coolen Guesthouse, in einem echt coolen Viertel von Seoul gebucht.

Gesagt getan, aus dem Flieger in den Express Train Richtung Seoul und dann mit der U-Bahn weiter zur Unterkunft. Die anderen Bewohner im Guesthouse waren alles wirklich tolle Leute und sofort waren wir auf einer Wellenlänge. Trotzdem beschloss ich, Seoul erst einmal auf eigene Faust zu erkunden. Also, U-Bahn Karte gekauft und los gings.

Seoul

Wer mir auf Facebook oder YouTube folgt, der weiß, Seoul hat keine 4 Stunden gebraucht um mich zu begeistern. Ich habe mich wirklich in diese Stadt verliebt. Die Mischung aus westlicher Prägung und Asien ist in Seoul einfach perfekt. Ich kann nur jedem wärmstens ans Herz legen nach Seoul und Südkorea zu kommen, ihr werdet es auf keinen Fall bereuen. Einfach unglaublich toll diese Stadt.

Ok, Schluss mit den Ausschweifungen, zurück zum eigentlichen Thema. Am frühen Abend kam ich wieder bei meinem AirBnB Apartment an und beschloss mich erst einmal aufs Ohr zu hauen, da ich von der ganzen Fliegerei doch etwas Müde war. Als ich wieder aus meinen Träumen erwachte war es schon dunkel. Es muss so 21:00 Uhr gewesen sein. Ich beschloss etwas essen zu gehen. Beim Weg nach draußen traf ich auf den jungen Koreaner der das Guesthouse leitet während seine Tante in Frankreich unterwegs ist. Long Story short, wir gingen einfach zusammen essen, ich meine, warum nicht!

Itaewon

Unser Plan war es in Itaewon, DEM multikulti Viertel von Seoul, essen zu gehen. Die Wahl fiel schließlich auf Thailändisch. Nach dem Essen wollten wir natürlich nicht gleich wieder zurück ins Appartement, also zeigte er mir noch das nächtliche Itaewon. Es ist wirklich einen oder mehrere Besuche wert.

U-Bahn war uns heimwärts zu langweilig, also nahmen wir einfach zwei der unzähligen öffentlichen Fahrräder in Seoul und begaben uns auf unseren nachhause Weg. Es kam so wie es kommen musste. Natürlich mussten wir erst einmal den Namsan überqueren. Der Aufstieg mit den Rädern war beschwerlich, aber für das was danach kam haben sich die Höhenmeter wirklich gelohnt.

Da nach dem Aufstieg folglich der Abstieg resultiert, bestanden die letzten Kilometer nur noch aus sich bergab rollen lassen und den atemberaubenden Blick auf Seoul genieße. Ich meine, ich hätte nie gedacht, dass ich einmal mitten in der Nacht, mit einem Koreaner den ich erst seit 2 Tagen kenne, den Namsan herunterfahren.

Warum das ganze?

Doch was hat diese Episode aus meiner Reise jetzt mit einer Hymne an das Reisen zu tun? Ganz einfach. Ich glaube, dass man nicht um die Welt reisen sollte um irgendwelche Stempel und Visaeinträge in seinem Reisepass zu sammeln oder um Länder auf einer Liste abzuhacken.

Die wahren Gründe warum man seinen Rucksack oder auch Koffer packen und einfach in die Welt ziehen sollte, sind genau solche Moment wie oben beschrieben. Nämlich Momente, in denen man einfach glücklich und frei sein kann.

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Hi, ich bin Jonas, 19 Jahre alt und im Moment offiziell Reisender. Direkt nach dem Gymnasium an die Uni und weiter lernen bzw. studieren war einfach nicht mein Ding. Ich wollte raus und die große, weite Welt sehen. Schnell war klar, Asien soll es werden. Vielfältig, anders und auch ein bisschen billiger als der Rest des blauen Planeten. Mit meinem neuen Zuhause auf meinen Schulter, brach ich Anfang August ins Land der Mitte auf. Viele neue Eindrücke, Erlebnisse und Erfahrungen durfte ich sammeln, aber all das und noch viel mehr könnt ihr auf meinem Baby, meinem Reiseblog, travelriots.com, nachlesen. Viel Spaß!
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1 KOMMENTAR

  1. […] und Korea konnte ich neue Kulturen, Menschen und Gewohnheiten kennenlernen. Ich bin mit meinem AirBnB host quer durch Seoul gezogen, ehe ich am nächsten Tag bzw. Nacht von eigentlich völlig unbekannten Leuten, nach einem Konzert, […]

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